Flüssiggas LPG
Produkt Flüssiggas
Flüssiggas wird international als Liquified Petroleum Gas ( LPG ) bezeichnet, die Hauptbestandteile von Flüssiggas sind :
Propan C3H8, Propen ( Propylen ) C3H6 mit C- Doppelbindung
Butan C4H10, Buten ( Butylen ) C4H8 mit C- Doppelbindung
Bei normalem Luftdruck geht Flüssiggas in den gasförmigen Zustand über. Bei einem Druck von ca. 2 bar oder bei -160 °C wird das Gas flüssig.
Verflüssigung : von 1000 Liter gasförmigen Flüssiggas können bei einem Druck von 2 bar ca. 4 Liter flüssiges Gas gewonnen werden.
1 kg Flüssiggas entspricht 1,9 Liter. Der Dichtequotient zu Luft beträgt 1,55 das bedeutet Flüssiggas ist schwerer als Luft und sammelt sich beim Austreten aus einer Anlage am Boden.
Die Autogastechnik steht für die nachträgliche Umstellung von Benzinfahrzeugen ebenso zur Verfügung wie für Dieselfahrzeuge. Von der Ersten bis Heute, momentan Fünften Generation wurden die Anlagen weiter dem Technischen Stand entsprechend modifiziert, um den Abgasnormen weiter gerecht zu werden, es wird heute die D 4 Norm erreicht.
Die erste Generation Flüssiggasanlagen
Hier handelt es sich meist um nachgerüstete Flüssiggasanlagen, wobei der Otto- Motor selbst weitgehend unverändert bleibt. Man bezeichnet diese Anlagen als Venturi Systeme.
Die zweite Generation Flüssiggasanlagen
Typenbezeichnung, LCS / Lambda Control System bzw. DGC / Digitale Gas Carburation. Das LCS System ist ein Steuerungssystem für Fahrzeuge mit geregeltem Katalysator. Das System steuert die Gaszufuhr elektronisch, so dass die Abgasgrenzwerte bei jeder Drehzahl eingehalten werden kann. Der Vorteil von diesem LCS System, es ist eine sogenannte Venturi Anlage mit zwei Steppmotoren (Elektrostellmotoren zuständig für die Gas- Einströmmenge). Der erste Stellmotor ist ausschließlich für den Leerlauf und Anfahrbetrieb zuständig. Bei einer Drehzahl größer 1100 U/min wechselt die Anlage automatisch auf zweiten Steppmotor ( abhängig von der Motorlast ), der für den normalen Fahrbetrieb zuständig ist. Dadurch erreicht man ein besseres Ansprechverhalten des Motors, und bessere Ausnutzung des Kraftstoffs. Jeder der beiden Steppmotoren wird für sich von dem Steuergerät angesteuert. Der erste Steppmotor arbeitet im Leerlauf, der zweite ab einer Drehzahl von 3500 U/min, also im Fahrbetrieb. Der Vorteil liegt darin, dass bei ruckartigem Drehzahlabfall der Motor nicht abstirbt, da bei ca. 1100 U/min der erste Steppmotor die Drehzahlregelung übernimmt und den Motor abfängt. Auch bei kaltem oder halbwarmen Motor sind keine Einbrüche spürbar, da das Steuergerät Adaptiv arbeitet und die Drehzahlschwelle je nach Motortemperatur und Lastzustand versetzt wird. Durch die Verknüpfung mit dem Einspritzsteuergerät werden die Sensoren wie z.B.
Wassertemperatur, Drehzahl usw. gemeinsam Lambda Regelgerät benutzt. Über einen Diagnoseanschluss kann der Fehlerspeicher
ausgelesen werden.
