Autogas-NachrüstungKONSEQUENT ohne WENN und ABER!

Die Nachrüstanlage und ihre Funktion.

An der Gastankstelle wird die Gastankzapfpistole auf den Gastankeinfüllstutzen angebracht und verriegelt. Durch dauerhaftes Betätigen des Totmannschalters an der Gastanksäule wird der Füllvorgang vollzogen. Das Flüssiggas (LPG) strömt nun über den Gastankeinfüllstutzen in dem sich ein Rückschlagventil befindet, weiter über die Betankungsleitung zum Multiventil bzw. bei einem Vierlochtank zum automatischen Füllstandbegrenzer/Füllstopp.

Der Füllstandbegrenzer beendet den Betankungsvorgang durch selbstständiges Schließen, wenn der Gastankinhalt von max. 80% erreicht ist. Nach dem Betankungsvorgang ist ein Gaspolster von ca. 20% des Tankinhaltes vorhanden, bei Erhöhung der Gastemperatur durch Umwelteinflüsse kann sich nun das im Tank vorhandene Gas ausdehnen ohne dass ein kritischer Gasüberdruck entsteht. Bei einem Gasüberdruck von ca. 27 bar öffnet das am Tank/Multiventil angebrachte Gasüberdruckventil/Sicherheitsventil und bläst das Gas über eine Abblasleitung in das Freie ab. Bei einer Umgebungstemperatur von +18 C, einem Gasgemisch von 70% Propan und 30% Butan, befindet sich im Gastank ein Druck von ca. 6,5 bar.

Über die im Gastank befindliche Versorgungsleitung zum ferngesteuerten Versorgungsventil steht nun Flüssiggas an. LPG Flüssiggas unterliegt der Qualitätsnormung nach DIN EN 589.

Wird das Fahrzeug kalt gestartet, befindet sich der Motor im Benzinbetrieb bis eine Wassertemperatur von ca. +30 C am Druckregler/Verdampfer, durch den dort integrierten Temperaturfühler gemessen wird, danach wird automatisch auf Gasbetrieb umgeschaltet . Bei einem Warmstart, Wassertemperatur am Druckregler/Verdampfer höher als +50 C, wird direkt auf Gas gestartet. Gleichzeitig werden bei diesem Umschaltvorgang von Benzin auf Gas die Benzineinspritzdüsen elektrisch durch das Gassteuergerät abgeschaltet, damit der Motor nicht mit Benzin und Gas versorgt wird.

Das auf dem Multiventil bzw. am Vierlochtank befindliche ferngesteuerte Versorgungsventil wird elektrisch angesteuert, es öffnet, das flüssige Gas fließt, bedingt durch den Gasdruck über die am Fahrzeug montierte Gasleitung zum Gasgemischerkennungs-Sensor (Sensor zum Erkennen der Propan/Butananteile im LPG) zum ferngesteuerten Abschaltventil . Das ferngesteuerte Abschaltventil ist am Druckregler/Verdampfer integriert. Auch das Abschaltventil ist in dieser Umschaltphase geöffnet. Das flüssige Gas wir über ein Regelventil, das Unterdruck- bzw. lastgesteuert arbeitet, in den Verdampferraum geführt. Gegenüber dem Verdampferteil befindet sich der Warmwasserkreislauf und bewirkt einen Wärmeaustausch, das zugeführte Gas verdampft. Über den Gasausgang des Druckregler/Verdampfers wird das Gas über Schlauchleitungen zum Schleuderfilter weiter zum Faustverteiler bis zu den Gasinjektoren geführt.


Das Prinzip, nach dem die Gas-Steuerung die Einblaszeiten der Gasinjektoren berechnet, basiert auf der Erfassung der Benzineinspritzzeit als Grundwert während des Betriebs mit Gas. Das Gassteuergerät arbeitet aktiv gegenüber dem Benzinsteuergerät. Das Bedeutet, dass die OBD Überwachung/Regelung selbstständig durch das voll OBD fähige SEQUENT-GGS-OBD Gassteuergerät im Gasbetrieb durchgeführt wird. Das Gassteuergerät besitzt eine Eigenregelung und Adaptivität, dadurch kann das SEQUENT- GGS-OBD Gassteuergerät wirksam mit den Hauptfunktionen wie Gasgemischkontrolle/Regelung,

Lambdaoffsetsteuerung, Cut off, EGR, usw. wie auch Sekundärfunktionen bei Steuerung der Klimaanlagenaktivierung, Servolenkungssteuerung, Getriebesteuerung usw. selbstständig regeln/steuern. Um eine perfekte Kohärenz mit dem Benzinsystem zu gewährleisten, führt das SEQUENT-GGS-OBD-Gassteuergerät die Gaseinblasung am gleichen Motorzylinder durch, an dem die Benzineinspritzzeit erfasst wurde. Als Grundlage zu dieser Nachrüstgasanlage  wurde die UN ECE R 115 in Verbindung mit der UN ECE R 67/01 sowie die die Regelung UN ECE R 83 usw. für die Bedienung aller Gesetzmäßigkeiten und Belange herangezogen.